Ratgeber
Was kostet eine Website wirklich?
Die ehrliche Antwort lautet: zwischen 800 und 80.000 Euro. Das hilft niemandem. Deshalb hier die Spannen, die wir tatsächlich abrechnen, und die Faktoren, die darüber entscheiden, wo in dieser Spanne Sie landen.
Preisspannen
Vier typische Projektgrößen
Onepager
Einzelunternehmen, Praxen, Kampagnen. Ein Angebot, eine Seite, ein Ziel.
1.500 bis 3.000 Euro
Unternehmensseite
Acht bis zwölf Seiten, mehrere Leistungen, Kontaktstrecke, Rechtstexte.
3.500 bis 9.000 Euro
Seite mit Sichtbarkeitsaufbau
Ortsseiten, Ratgeberinhalte, redaktioneller Aufbau. Der Bau ist hier der kleinere Teil.
8.000 bis 20.000 Euro
Online-Shop
Kataloglogik, Zahlung, Versand, Schnittstellen. Nach oben offen, je nach Prozessen.
ab 12.000 Euro
Alle Angaben netto, Stand 2026. Das sind Erfahrungswerte, keine Preisliste: Ihr Projekt kann begründet darunter oder darüber liegen.
Preistreiber
Fünf Dinge, die den Preis machen
Texte. Der mit Abstand größte Posten. Nicht weil Schreiben teuer ist, sondern weil gute Texte Recherche, Interviews und Abstimmung bedeuten. Wer selbst liefert, spart am meisten und riskiert am meisten.
Bilder. Eigene Fotos kosten einen Fotografentag, wirken aber dreimal so glaubwürdig wie Stockfotos. Für Betriebe mit Vertrauensverkauf ist das selten der richtige Sparposten.
Seitenzahl. Nicht linear: Die zwölfte Seite kostet weniger als die zweite, weil Struktur und Design dann stehen.
Funktionen. Formular, Terminbuchung, Mehrsprachigkeit, Schnittstellen. Jede Funktion ist ein kleines Projekt im Projekt.
Sichtbarkeit. Eine Seite, die ranken soll, braucht mehr Substanz als eine Visitenkarte im Netz. Wie viel mehr, steht unter SEO.
Rechnung
Die einzige Zahl, die zählt
Eine Website ist keine Ausgabe, sondern eine Investition mit Rückflussdauer. Beispiel: Eine Seite für 6.000 Euro, die im Monat zwei zusätzliche Anfragen bringt, von denen jede vierte zum Auftrag mit 1.500 Euro Deckungsbeitrag wird, ist nach etwa acht Monaten bezahlt. Danach arbeitet sie für Sie.
Deshalb ist die Frage „Was kostet das?" weniger interessant als „Was bringt das?". Wir rechnen das im Erstgespräch mit Ihren Zahlen durch, auch wenn dabei herauskommt, dass sich ein Relaunch für Sie gerade nicht lohnt.
Wenn Sie schon eine Seite haben: Website-Relaunch. Wenn Sie wissen wollen, was wir bauen: Webdesign.
FAQ
Häufige Fragen
Was kostet eine Website für ein kleines Unternehmen?
Für einen professionellen Onepager sollten Sie 1.500 bis 3.000 Euro einplanen, für eine Unternehmensseite mit acht bis zwölf Seiten 3.500 bis 9.000 Euro. Darunter wird es meist ein Template mit ausgetauschten Texten, darüber beginnt individuelle Konzeption mit Fotografie und Redaktion.
Warum sind die Angebote so unterschiedlich?
Weil „Website" alles zwischen einer Theme-Installation in vier Stunden und einem Projekt mit Konzept, Text, Fotos und Technik über acht Wochen bedeuten kann. Vergleichbar werden Angebote erst, wenn Seitenzahl, Textherkunft, Bildherkunft und Betrieb darin stehen.
Was kostet eine Website monatlich?
Bei einer statisch gebauten Seite meist 0 bis 20 Euro für Hosting plus etwa 10 bis 20 Euro im Jahr für die Domain. Bei WordPress kommen Plugin-Lizenzen und Wartung dazu, realistisch 30 bis 100 Euro im Monat. Das ist über fünf Jahre gerechnet oft der größere Posten als der Bau.
Ist ein Baukasten nicht viel günstiger?
Im ersten Jahr ja. Danach zahlen Sie dauerhaft Miete, und die Seite gehört Ihnen nur bedingt: Umziehen bedeutet neu bauen. Für ein Projekt ohne Anspruch an Sichtbarkeit kann sich das trotzdem rechnen. Sobald die Seite Anfragen bringen soll, wird die Rechnung eine andere.
Was treibt den Preis am stärksten?
Texte. Wer eigene Inhalte liefert, spart schnell einen vierstelligen Betrag. Wer sie schreiben lässt, zahlt sie, bekommt dafür aber meist die deutlich bessere Seite, weil Text und Struktur zusammen entstehen.
Kontakt
Wo landet Ihr Projekt?
Beschreiben Sie kurz, was Sie vorhaben. Sie bekommen eine Spanne, keine Rückfrage-Schleife.